Checkliste: So wählst du die richtige Website-Agentur für dein SaaS-Unternehmen aus (10 kritische Fragen)

Alle Agenturen versprechen „erstklassige Ergebnisse" – doch woran erkennst du, wer wirklich abliefert? Diese 10 kritischen Fragen zeigen dir, ob eine Agentur dein Geschäftsmodell versteht und eine Website baut, die verkauft.
Tarik Yayla
Veröffentlicht:
10.10.2025
Zuletzt aktualisiert:
25.02.2026
7 Min. Lesezeit
Checkliste für die Auswahl einer B2B SaaS Website-Agentur
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KI-Zusammenfassung

Die Suche nach der richtigen Website-Agentur für dein SaaS-Unternehmen gleicht oft einem Blindflug.

Alle Agenturen versprechen „erstklassige Ergebnisse“- doch woran erkennst du, wer wirklich abliefert?

Die Antwort liegt nicht im schicken Portfolio oder im günstigsten Preis. Sie liegt in den richtigen Fragen, die dir zeigen, ob eine Agentur dein Geschäftsmodell versteht und eine Website baut, die verkauft statt nur hübsch aussieht.

Key Takeaways für dich

Die 10 kritischen Fragen auf einen Blick

  1. Strategie-Verständnis: Werden Business-KPIs vor Design besprochen?
  2. Prozess-Transparenz: Gibt es einen dokumentierten Projektprozess?
  3. SaaS-Expertise: Welche B2B-SaaS-Referenzen existieren?
  4. Team & Kompetenzen: Wer arbeitet konkret an deinem Projekt?
  5. Conversion-Fokus: Wie wird der Relaunch-Erfolg gemessen?
  6. Referenz-Projekte: Gibt es Cases mit messbaren Ergebnissen?
  7. Post-Launch-Plan: Was passiert nach dem Go-live?
  8. Kommunikation: Wie läuft das Projektmanagement ab?
  9. Preis-Leistung: Sind es Festpreise mit klarer Leistungsabgrenzung?
  10. Kunden-Feedback: Kannst du mit Bestandskunden sprechen?

Red Flags – direkt ausschließen

  • Sofortiger Pauschalpreis ohne Briefing
  • Direkt zu Design-Fragen oder Templates gesprungen
  • Nur E-Commerce oder Local Business Referenzen
  • Keine messbaren Ergebnisse in den Case Studies
  • Unklare Kostenstruktur oder schwammige Angebote

Was eine gute Agentur wirklich kostet vs. bringt

  1. In SaaS-Relaunches mit klar definierten KPIs steigen Conversions Ø um 30–40 % in 6 Monaten
  2. Falsche Agenturwahl = doppelte Kosten durch Nacharbeit nach 12–18 Monaten
  3. Richtige Wahl = messbare Pipeline-Steigerung ab Monat 3

Die 10-Punkte-Checkliste für deine Agentur-Auswahl

1. Strategie-Verständnis: "Wie stellst du sicher, dass die neue Website unsere Geschäftsziele erreicht?"

Eine gute Agentur fragt nicht sofort nach deinen Design-Vorlieben. Sie will verstehen:

  • Welche spezifischen Business-KPIs soll die Website verbessern?
  • Wer ist deine exakte Zielgruppe und wo steht sie in der Customer Journey?
  • Welche Conversion-Ziele verfolgst du? (Demo-Buchungen, Trial-Signups, Sales-Calls)

🚩 Red Flag

Die Agentur springt direkt zu Design-Fragen oder zeigt dir Templates.

✅ Green Flag

Sie schlägt eine ausführliche Strategiephase vor, bevor ein einziges Pixel gesetzt wird.

2. Prozess-Transparenz: "Kannst du einen detaillierten Projektprozess von Kick-Off bis Launch zeigen?"

Seriöse Agenturen haben einen dokumentierten, bewährten Prozess. Du solltest wissen:

  • Welche Phasen gibt es und was passiert wann?
  • Wie oft gibt es Feedback-Schleifen?
  • Wann siehst du erste Entwürfe und wann finale Designs?
  • Welche Deliverables bekommst du zu welchem Zeitpunkt?

🚩 Red Flag

Vage Antworten wie „Das machen wir flexibel je nach Projekt."

✅ Green Flag

Ein klarer Fahrplan mit Meilensteinen, den sie dir sofort zeigen können.

3. SaaS-Expertise: "Welche Erfahrungen habt ihr speziell mit B2B-SaaS-Unternehmen?"

B2B-SaaS ist ein spezieller Bereich. Die Agentur sollte verstehen:

  • Wie man komplexe Software-Features verständlich erklärt
  • Welche Conversion-Elemente bei SaaS funktionieren (Social Proof, ROI-Rechner, etc.)
  • Wie man Technical Buyer und Economic Buyer gleichzeitig anspricht
  • Typische SaaS-Kundenreisen und Entscheidungsprozesse

🚩 Red Flag

Zeigen nur E-Commerce oder Local Business Referenzen.

✅ Green Flag

Können 3+ SaaS-Projekte zeigen und die spezifischen Herausforderungen erklären.

4. Team & Kompetenzen: "Wer wird an unserem Projekt arbeiten?"

Du solltest die Menschen kennen, die an deiner Website arbeiten:

  • Gibt es einen dedizierten Strategieberater?
  • Wer schreibt das Copy? (Inhouse oder Freelancer?)
  • Wie sieht die Design- und Entwicklungs-Expertise aus?
  • Hast du einen festen Ansprechpartner?

🚩 Red Flag

Unklare Antworten oder ständig wechselnde Ansprechpartner.

✅ Green Flag

Klare Rollen, feste Teams und die Möglichkeit, die Hauptverantwortlichen kennenzulernen.

5. Fokus auf Conversion: "Wie misst ihr den Erfolg des Relaunchs?"

Die beste Website nützt nichts, wenn sie nicht konvertiert. Frage nach:

  • Welche KPIs werden vor dem Relaunch gemessen?
  • Wie wird der Erfolg nach dem Launch getrackt?
  • Gibt es einen Plan für kontinuierliche Optimierung?
  • Werden A/B-Tests eingeplant?

🚩 Red Flag

Fokus nur auf „schönes Design" oder „moderne Optik".

✅ Green Flag

Konkrete Conversion-Ziele und ein Messplan werden von Anfang an definiert.

6. Referenz-Projekte: "Zeigt uns 3 Website-Projekte, auf die ihr stolz seid"

Frage nach:

  • Was war die Ausgangssituation des Kunden?
  • Welche konkreten Herausforderungen gab es?
  • Welche messbaren Ergebnisse wurden erzielt?
  • Warum ist die Agentur stolz auf dieses Projekt?

🚩 Red Flag

Nur oberflächliche Design-Präsentation ohne Business-Context und ohne Zahlen.

✅ Green Flag

Detaillierte Case Studies mit Before/After-Vergleichen und messbaren Ergebnissen.

Hier sind drei Website-Projekte mit Feedbacks unserer Kunden:

"

path digital hat uns geholfen eine neue Landingpage für unseren SEA Traffic zu entwickeln. Dank der Inputs von Tarik hinsichtlich Aufbau und Messaging konnten wir unsere Conversion Rates im Testzeitraum um 80 % steigern.

TR

Tim Reinermann

Senior Digital Marketing Manager, Skribble

"

200 % mehr Conversion-Rate seit wir die Website für unser SaaS mit path digital relaunched haben. Und mit Webflow haben wir wieder die volle Kontrolle über unsere Website, ohne auf externe Entwickler angewiesen zu sein. Das ermöglicht es uns, schnell neue Kampagnen zu launchen.

CN

Cristian Noguera

Founder, hellotax

"

Bei der Go-To-Market-Strategie für unser Produkt hat uns path digital unterstützt. Sie haben das gesamte Konzept von Messaging über Design bis hin zur Entwicklung von verschiedenen Landing Pages abgewickelt. Das Ergebnis: schnelle Umsetzung, klares Messaging und 200 % mehr Leads.

AP

Andreas Partz

Head of Taxfix für Arbeitgeber, Taxfix

7. Post-Launch-Plan: "Was passiert nach dem Go-live?"

Der Launch ist erst der Anfang. Wichtige Fragen:

  • Gibt es Schulungen für dein Team?
  • Wie läuft der technische Support?
  • Werden Updates und Wartung angeboten?
  • Gibt es einen Plan für kontinuierliche Verbesserungen?

🚩 Red Flag

„Nach dem Launch seid ihr auf euch allein gestellt."

✅ Green Flag

Klarer Support-Plan und konkrete Angebote für laufende Betreuung und Team-Schulung.

8. Kommunikation: "Wie läuft die Kommunikation während des Projekts?"

Gute Kommunikation entscheidet über Projekterfolg:

  • Wie oft gibt es Status-Updates?
  • Über welche Kanäle wird kommuniziert?
  • Wie werden Feedback und Änderungswünsche gehandhabt?
  • Gibt es ein Projektmanagement-Tool für Transparenz?

🚩 Red Flag

Unregelmäßige Updates oder nur E-Mail-Kommunikation ohne Struktur.

✅ Green Flag

Strukturierte Updates, klare Kommunikationskanäle und transparentes Projektmanagement-Tool.

9. Preis-Leistungs-Verhältnis: "Ist euer Angebot ein Festpreis?"

Budgetklarheit ist essentiell:

  • Was ist genau im Preis enthalten?
  • Wo können zusätzliche Kosten entstehen?
  • Wie werden Änderungen während des Projekts abgerechnet?
  • Gibt es versteckte Kosten?

🚩 Red Flag

Unklare Kostenstruktur, schwammige Angebote oder Stundensätze ohne Deckel.

✅ Green Flag

Transparente Festpreise mit klarer Leistungsabgrenzung – du weißt vorab, was du bekommst.

10. Kunden-Feedback: "Können wir mit 1-2 eurer Bestandskunden sprechen?"

Der beste Beweis sind zufriedene Kunden:

  • Werden Referenzkunden zur Verfügung gestellt?
  • Gibt es authentische Testimonials?
  • Sind Reviews und Bewertungen verfügbar?
  • Wie reagiert die Agentur auf kritisches Feedback?

🚩 Red Flag

Ausweichende Antworten oder keine Referenzen verfügbar.

✅ Green Flag

Offene Vermittlung von Referenzkunden und transparente, echte Reviews.

Website-Agentur oder Freelancer? - Kurzer Vergleich:

Viele SaaS CMOs und Gründer stehen vor der Frage: Agentur oder Freelancer?

Kriterium Freelancer Agentur
Kosten ✅ Günstiger, flexibel ❌ Höhere Investition
Strategie ❌ Meist keine Strategiephase ✅ Strukturierter Strategieprozess
Team ❌ Abhängigkeit von einer Person ✅ Cross-funktionales Team
SaaS-Funnel ❌ Fehlende Erfahrung mit komplexen Funnels ✅ Spezialisiert auf SaaS-Logik
Skalierung ❌ Begrenzte Kapazität ✅ Strukturierte Prozesse & Skalierbarkeit
Geeignet für Einfache Microsites Wachstumsorientierte SaaS-Unternehmen

Die Lösung → Der path digital Weg, der auch für dich funktioniert (Nach 50+ SaaS-Website Projekten)

path digital ist bewusst keine klassische Agentur mit 50 Mitarbeitern und Overhead-Kosten. Wir sind ein fokussiertes Team von SaaS-Spezialisten, das die Lücke zwischen "zu simplem Freelancer" und "zu aufgeblähter Agentur" schließt.

🎯

Was du bei path digital bekommst

Strategische Tiefe

Cross-funktionales Know-how einer spezialisierten Agentur – ohne Agentur-typische Probleme wie Junior-Mitarbeiter, die an deinem Projekt „lernen"

Direktheit

Kein Account Manager, der dein Briefing durch drei Ebenen weiterreicht. Du arbeitest direkt mit den Experten

Ergebnis

Du zahlst für Expertise, nicht für Bürokratie. Conversion-Steigerungen einer spezialisierten Agentur mit der Effizienz eines guten Freelancers

DO’s & DON’Ts bei der Agenturwahl

Deine Entscheidungs-Checkliste

Do's ✅

  1. Strategie vor Design priorisieren
  2. SaaS-spezifische Expertise prüfen und belegen lassen
  3. Conversion-Ziele klar festlegen – vor dem ersten Meeting
  4. Transparente Prozesse und Kommunikation einfordern
  5. Referenzen mit echten Zahlen verlangen – nicht nur Design-Links

Don'ts ❌

  • Nur nach Design-Ästhetik auswählen
  • Pauschalpreise ohne Briefing akzeptieren
  • Buzzwords ohne Substanz kaufen – „AI-powered", „data-driven" ohne Belege
  • Anbieter ohne B2B-SaaS-Erfahrung wählen
  • Den günstigsten Anbieter nehmen ohne Vergleich der Ergebnisse

Das Fazit die richtige Website-Agentur für dein SaaS-Unternehmen finden

Die Wahl der richtigen Website-Agentur ist eine der wichtigsten Marketing-Entscheidungen für dein SaaS-Unternehmen. Mit diesen 10 Fragen deckst du auf, wer wirklich versteht, was Growth-stage B2B-SaaS-Unternehmen brauchen: strategische Klarheit, conversion-optimierte Umsetzung und messbare Ergebnisse.

Eine guter Dienstleister wird diese Fragen nicht nur beantworten können - er wird sie begrüßen. Denn sie zeigen, dass du verstehst: Eine Website ist kein Designprojekt, sondern ein Business-Tool.
Stell uns diese 10 Fragen persönlich.

Bei path digital beantworten wir nicht nur alle 10 Punkte transparent – wir beantworten dir auch die Website-Fragen, die du noch nicht gestellt hast. Kein Verkaufsgespräch, sondern eine ehrliche Einschätzung.

  • Alle 10 Checklisten-Punkte live besprochen
  • Ehrliche Einschätzung deiner aktuellen Situation
  • Konkrete nächste Schritte – ohne Verpflichtung
Deine Website soll verkaufen, nicht nur gut aussehen.

⁠Wir helfen B2B SaaS-Unternehmen, ihre Website in ihren besten Vertriebskanal zu verwandeln.

Häufig gestellte Fragen

Woran erkennt man eine gute Website-Agentur?

Eine gute Agentur startet immer mit der Strategie und definiert klare Conversion-Ziele. Sie sollte spezifische SaaS-Referenzen vorweisen können.

Red Flags: Sofortige Pauschalpreise ohne Analyse, ein reiner Fokus auf Ästhetik (Design) und fehlende Case Studies, die echte Business-Ergebnisse belegen.

Welche Checkliste hilft bei der Auswahl einer Website-Agentur?

Nutze diese 10-Punkte-Checkliste:

  1. Strategie-Verständnis
  2. Prozess-Transparenz
  3. SaaS-Expertise
  4. Team-Kompetenzen
  5. Conversion-Fokus
  6. Referenzen
  7. Post-Launch-Plan
  8. Kommunikation
  9. Preis-Leistung
  10. Kunden-Feedback
Sollte man für eine SaaS-Website eine Agentur oder einen Freelancer beauftragen?

Das hängt vom Ziel ab:

  • Freelancer: Meist günstiger und flexibel; ideal für kleine Projekte oder einfache Microsites.
  • Agenturen: Höheres Investment, bieten dafür aber cross-funktionale Teams (Strategie, Design, Dev) und Erfahrung mit komplexen SaaS-Funnels. Für wachstumsorientierte SaaS-Unternehmen ist ein spezialisierter Dienstleister (wie z. B. path digital) meist die nachhaltigere Wahl.

Über den Autor

Tarik Yayla
Founder @ path digital

Tarik gründete path digital mit einer klaren Überzeugung: Die meisten B2B-SaaS-Websites scheitern nicht am Design, sondern an fehlender strategischer Positionierung. Bevor ein Pixel bewegt wird, muss klar sein, wer man ist, für wen man da ist und warum das relevant ist. Mit seinem Team unterstützt er SaaS-Unternehmen dabei, ihre Website von einer digitalen Visitenkarte in ein echtes Growth-Asset zu verwandeln – durch messerscharfe Positionierung, überzeugendes Design und technische Exzellenz in Webflow. Wenn er nicht gerade an Website-Relaunches arbeitet, trainiert Tarik für Marathons oder beschäftigt sich damit, wie KI die Agenturarbeit der Zukunft verändern wird.

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