
Tarik Yayla
Veröffentlicht:
10.10.2025
•
Zuletzt aktualisiert:
25.02.2026
•
8 Min. Lesezeit

"Wie viel kostet eine neue Website?" – Diese Frage hast du dir als Founder oder CMO vermutlich schin einmal gestellt. Und oft lautet die Antwort: "Das kommt darauf an." Frustrierend, oder? Besonders wenn du ein Budget planst und konkrete Zahlen sehen willst.
Das Problem liegt nicht daran, dass Agenturen nicht rechnen können. Es liegt daran, dass ein Website-Relaunch für B2B-SaaS-Unternehmen eine komplexe strategische Investition ist. Wer dir sofort einen Pauschalpreis nennt, ohne dein Geschäftsmodell, deine Zielgruppe oder deine technischen Anforderungen zu kennen, scheidet als Dienstleister kategorisch aus.
Trotzdem brauchst du realistische Orientierungswerte. Deshalb schaffen wir hier radikale Transparenz: Was kostet ein professioneller Website-Relaunch wirklich, welche Faktoren treiben den Preis, und wann lohnt sich die Investition?
Eine gute Website ist nicht billig. Aber eine schlechte Website ist unbezahlbar teuer – weil sie dein Marketing blockiert und doppelte Arbeit verursacht.
Klassische Agenturen rechnen meist nach Einzelleistungen ab. Das führt zu unübersichtlichen Kostenvoranschlägen und Cherry-Picking ("Die Entwicklung kriege ich in Indien billiger"). Trotzdem ist es wichtig zu verstehen, wo die Kosten entstehen:
Was passiert hier: Workshops zur Zielgruppendefinition, Wettbewerbsanalyse, Customer Journey Mapping, UX-Konzept und Informationsarchitektur sowie Messaging & Positionierung.
Warum es wichtig ist
Ohne fundierte Strategie wird deine Website zu einem teuren Online-Prospekt. Die Strategie entscheidet darüber, ob deine Website verkauft oder nur schön aussieht.
Kostentreiber: Anzahl der Zielgruppen, Komplexität des Produktportfolios, internationale Märkte.
Was passiert hier: Wireframing, visuelles Design, Prototyping, Design-System-Entwicklung.
Warum es wichtig ist
Design ist nicht nur Ästhetik. Es lenkt den Blick, baut Vertrauen auf und führt Besucher durch den Sales Funnel. Kostentreiber: Individualität vs. Template-Basis, Anzahl Seitentypen, Animationen.
Kostentreiber: Individualität vs. Template-Basis, Anzahl der Seitentypen, Animation und Interaktivität.
Was passiert hier: CMS-Integration (meist Webflow), Custom-Funktionen, Third-Party-Integrationen (CRM, Marketing-Tools), Performance-Optimierung.
Warum es wichtig ist
Die technische Basis entscheidet über Ladegeschwindigkeit, SEO-Performance und deine Flexibilität bei zukünftigen Änderungen. Kostentreiber: Plattformwahl, Custom-Entwicklungen, Mehrsprachigkeit.
Kostentreiber: Plattformwahl, Custom-Entwicklungen, Integration-Komplexität, mehrsprachige Umsetzung.
Was passiert hier: Texterstellung, Bildproduktion, SEO-Optimierung, Content-Migration, Redirect-Setup.
Warum es wichtig ist
Content ist der Verkäufer auf deiner Website. Schlechter Content kann das beste Design ruinieren. Kostentreiber: Umfang der Texterstellung, Video-Content, SEO-Komplexität.
Kostentreiber: Umfang der Texterstellung, Bildproduktion, Video-Content, SEO-Komplexität.
Was passiert hier: Koordination, Testing, Bugfixing, Launch-Begleitung.
Warum es wichtig ist: Ohne professionelles Projektmanagement explodieren Timelines und Budgets.
Basierend auf Marktdaten und eigenen Projekterfahrungen bewegen sich die Kosten in folgenden Rahmen:
Preisspanne: ab ca. 15.000 €
Preisspanne: 20.000 € – 50.000 €
Preisspanne: 50.000 €+
Preisspanne: 80.000 € – 200.000 €+
| Projekttyp | Preisspanne 2026 | Geeignet für |
|---|---|---|
| Einfache Website | ab ca. 15.000 € | Frühe Startups, kleine B2C-Unternehmen |
| Website-Relaunch mit Strategie & UX | 20.000 € – 50.000 € | Wachsende B2B-SaaS-Unternehmen mit klarem Product-Market-Fit |
| Komplexe Enterprise-SaaS-Website | 50.000 €+ | Etablierte SaaS-Unternehmen, internationale Ausrichtung |
| Premium mit Brand-Entwicklung | 80.000 € – 200.000 €+ | SaaS-Unternehmen vor IPO oder großen Funding-Runden |
Die direkten Entwicklungskosten sind nur die halbe Wahrheit. Die größten Kosten entstehen oft durch:
Was du wirklich verlierst
Jeder Monat mit einer schlechten Website kostet dich potenzielle Kunden. Bei einem durchschnittlichen Customer Lifetime Value von 50.000 € bedeutet ein verpasster Kunde echte Opportunity Costs.
Wenn dein Marketing-Team 20 % seiner Zeit mit Website-Problemen verbringt, kostet das bei einem Teamgehalt von 200.000 € jährlich weitere 40.000 €.
Ein günstiger Relaunch, der nach 18 Monaten wiederholt werden muss, kostet dich am Ende mehr als einmal richtig zu investieren.
Klassische Agenturen rechnen oft stundenweise ab. Das führt zu drei Problemen:
❌ Problem 1: Unkalkulierbare Kosten
„Das wird zwischen 20.000 und 60.000 € kosten" hilft bei der Budgetplanung nicht weiter.
❌ Problem 2: Falsche Anreize
Agenturen haben keinen Anreiz, effizient zu arbeiten, wenn sie nach Stunden bezahlt werden.
❌ Problem 3: Cherry-Picking
Kunden versuchen, einzelne Leistungen herauszunehmen – was die Gesamtwirkung des Projekts zerstört.
Unser Ansatz basiert auf Festpreisen und Werttransparenz. Du weißt vorab, was du bezahlst und was du dafür bekommst. Das Budget ist kalkulierbar, und wir haben einen Anreiz, effizient und ergebnisorientiert zu arbeiten.
Ein Website-Relaunch ist eine Investition, keine Ausgabe. Die ROI-Berechnung ist simpel:
Beispiel-Rechnung: ROI eines Relaunches
10.000 Besucher/Monat – Conversion Rate: 1,5 % – Ø Deal Value: 15.000 €
Monatlicher Website-Umsatz: 2.250 €
Conversion Rate steigt auf 3,0 % (realistisch bei gutem Relaunch)
Neuer monatlicher Umsatz: 4.500 € – Zusatz: +2.250 €/Monat = +27.000 €/Jahr
Bei Investitionskosten von 20.000 € amortisiert sich der Relaunch in ca. 9 Monaten
Warnsignale, die du ernst nehmen solltest:
Case Study: Wie Kickscale mit strategischem Relaunch ihre Conversion Rate verdoppelte
Kickscale, eine AI-Revenue-Intelligence-Plattform, saß auf einem klassischen B2B-SaaS-Problem: Die WIX-Website war technisch am Limit und vom Design her nicht mehr zeitgemäß. Schlimmer noch – in einem hart umkämpften Markt waren sie praktisch nicht von Standard AI Note Takern zu unterscheiden. Die Plattform war nicht skalierbar, das Marketing-Team war gefangen in einem System, das sie ausbremste statt zu beschleunigen.
Das Problem war nicht die Website – das Problem war strategisch:
Positionierungs-Chaos: In einem überfüllten Markt voller AI-Tools fehlte die klare Differenzierung. Warum Kickscale und nicht Gong? Warum Kickscale und nicht ein weiterer AI Note Taker?
Messaging ohne Wirkung: Das Value Proposition war verwaschen. Potenzielle Kunden verstanden nicht, warum sie kaufen sollten.
Technische Fesseln: WIX blockierte jede Skalierungsambitionen. Neue Landing Pages? Ein Alptraum. A/B-Tests? Vergiss es.
Team-Bottleneck: Jede kleine Änderung brauchte externe Hilfe. Das Marketing-Team war paralysiert.
Kickscale: Ergebnisse nach 6 Monaten
Klareres Messaging führt zu klareren Entscheidungen – +100 % Conversion Rate
Nicht nur mehr Leads – bessere Leads. Die neue Positionierung zieht die richtigen Leute an
Das Team arbeitet selbstständig. Neue Kampagnen-Landingpages entstehen intern – ohne externe Hilfe
Die Webflow-Infrastruktur wächst mit. Neue Produkt-Features, neue Märkte – die Website ist bereit
Die harten Zahlen sind beeindruckend. Aber der echte Gewinn liegt woanders: Kickscale hat jetzt eine Website, die ihre Ambition widerspiegelt. Ein Marketing-Team, das nicht mehr gebremst wird. Und eine Positionierung, die im Markt Aufmerksamkeit erzeugt.
Die 35.000 € waren keine Ausgabe für eine "neue Website" – sie waren eine Investition in strategische Marktdifferenzierung und operative Unabhängigkeit.
Die Frage ist nicht, ob du dir einen professionellen Website-Relaunch leisten kannst. Die Frage ist, ob du dir eine schlechte Website leisten kannst.
Eine professionelle Website ist dann die richtige Investition, wenn:
Die wichtigsten Faktoren für deine Budgetplanung:
Kein Pauschalpreis ohne Briefing. Wir analysieren deine aktuelle Situation und zeigen dir transparent, welche Investition für dein Wachstumsziel Sinn macht – basierend auf 50+ realisierten B2B-SaaS-Projekten.
Als Orientierung (Stand 2026):
Fünf Hauptfaktoren treiben den Preis:
Unterschiede entstehen durch die strategische Tiefe, den Grad der Design-Individualität (Template vs. Custom), technische Integrationen, den Content-Umfang, Mehrsprachigkeit und die angestrebte Marketing-Autonomie.
Sobald die Conversion-Rate (CR) messbar steigt.
Beispiel: Bei 10.000 Besuchern/Monat steigert eine CR-Erhöhung von 1,5 % auf 3,0 % den Umsatz bei einem 15.000 € Deal-Value so stark, dass sich ein 20.000 € Relaunch bereits in ca. 9 Monaten amortisiert.
Dazu gehören Opportunity Costs (entgangene Leads durch Launch-Verzögerungen), die interne Ressourcenbindung Ihres Marketing-Teams und die Kosten für Doppelarbeit, wenn man initial auf kurzlebige Low-Cost-Lösungen setzt.
Ja. Festpreise bieten Budgetklarheit und fördern eine effiziente Umsetzung. Stundensätze führen oft zu Kostenunsicherheit und setzen falsche Anreize für die Agentur.