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Website Relaunch:Ablauf, Kosten und richtige Vorbereitung

Kosten, Dauer und Ablauf: So planst du einen Website Relaunch, der zu deinem Produkt und Marketingteam passt.

Dein Produkt hat sich weiterentwickelt, die Website zeigt noch den alten Stand. Sales erklärt in jedem Gespräch, was Besucher eigentlich schon auf der Homepage verstehen sollten. Gleichzeitig wartet Marketing für jede neue Kampagnenseite auf Unterstützung aus der Entwicklung.

Ein Website Relaunch lohnt sich, wenn diese Probleme eine gemeinsame Ursache haben: Die Website passt nicht mehr zu eurem Angebot und zur Arbeit mit euren Käufern. Dafür müssen Positionierung, Texte und Seitenaufbau zusammenpassen. Ein neues Design allein klärt kein unverständliches Nutzenversprechen.

In diesem Guide erfährst du, wann sich ein Website Relaunch lohnt, welche Kosten und Projektdauer du einplanen solltest und wie du den Projektumfang ableitest. Dazu bekommst du konkrete Budgetrahmen aus unseren B2B-SaaS-Projekten und einen Ablauf von der Strategie bis zur Übergabe.

Was gehört zu einem Website Relaunch?

Ein Website Relaunch überarbeitet eine bestehende Website grundlegend, damit sie ihre Aufgaben für Käufer und Marketing besser erfüllt. Ein Redesign konzentriert sich auf die Gestaltung, eine Migration auf den Wechsel von Inhalten oder Technik. Beide können Teil eines Relaunchs sein.

Bei einem strategischen B2B-SaaS-Relaunch klären wir vor dem Design, für welche Käufer das Produkt besonders relevant ist und warum sie es wählen sollten. Diese Positionierung wird zur Grundlage für das Messaging. Darauf bauen die Seitenstruktur, die Website-Texte und die Darstellung des Produkts auf.

Zum vereinbarten Projektumfang gehören anschließend auch die Entwicklung und der Erhalt wichtiger bestehender Inhalte. Vor dem Launch werden Anfragewege und Tracking geprüft, danach wird das Marketingteam eingearbeitet. Ein neues Logo, eine neue Domain oder ein anderes CMS brauchst du nur, wenn der konkrete Bedarf dafür spricht.

Wann lohnt sich ein Website Relaunch?

Ein Website Relaunch lohnt sich, wenn dein Unternehmen seiner bestehenden Website entwachsen ist. Das zeigt sich häufig nach einer Produkterweiterung und bei der Erschließung von neuen Märkten oder Zielgruppen. Entscheidend ist, welche Informationen und Möglichkeiten der heutigen Website fehlen.

Was du beobachtestWas du zuerst klären solltest

Ihr wollt größere Unternehmen gewinnen, die Website spricht noch eure bisherigen Kunden an.

Welche zusätzlichen Entscheider, Kaufkriterien und Nachweise müssen für diese Kunden berücksichtigt werden?

Ihr bringt ein neues Produkt auf den Markt, die Website erklärt weiterhin nur das bisherige Angebot.

Wen spricht das neue Produkt an, welches Problem löst es und wie ergänzt es das bestehende Angebot?

Aus eurem einzelnen Tool ist eine Suite geworden, auf der Website bleibt der Zusammenhang unklar.

Wann brauchen Käufer einzelne Produkte, wann die gesamte Suite und welchen zusätzlichen Nutzen bietet die Kombination?

Ihr positioniert euch in einer neuen Kategorie, Interessenten ordnen euch weiterhin falsch ein.

Welche Kategorie versteht die Zielgruppe und mit welchen Alternativen soll sie euer Produkt vergleichen?

Sales erklärt das Angebot anders als die Website.

Welche Zielgruppe, welches Nutzenversprechen und welche Belege sollen beide verbindlich vermitteln?

Besucher kommen, passende Demo-Anfragen bleiben aus.

Erreicht ihr die richtigen Käufer, verstehen sie den Nutzen und können sie ihre wichtigsten Fragen vor der Anfrage klären?

Kampagnenseiten und Produktupdates warten regelmäßig auf Entwicklungskapazität.

Welche Änderungen muss Marketing selbst umsetzen können und welche Komponenten, Rechte oder Kenntnisse fehlen dafür?

Das Alter der Website allein sagt wenig aus. Wenn nur eine Landingpage schwach ist und die restliche Grundlage funktioniert, reicht oft eine gezielte Überarbeitung. Wenn mehrere wichtige Seiten das falsche Angebot erklären und sich kaum weiterentwickeln lassen, spricht mehr für einen Website Relaunch.

Website Relaunch: komplett oder schrittweise?

Ein phasenweiser Website Relaunch ist sinnvoll, wenn du eine schnelle Verbesserung brauchst oder kein großes Projektbudget einsetzen kannst. Das gilt etwa vor einem Produktlaunch oder bei begrenzter interner Kapazität. Auch für ein Seed-finanziertes Unternehmen kann ein kleinerer erster Umfang die passendere Entscheidung sein.

Wir beginnen dann meistens mit der Homepage und wenigen besonders wichtigen Seiten der Buyer Journey. Die Homepage erklärt das Angebot eigenständig und führt zu einer konkreten Handlung, auch wenn weitere Unterseiten noch fehlen. So lässt sie sich bereits als Landingpage in einer Anzeigenkampagne einsetzen.

Die Reaktionen auf diese Seite liefern Hinweise für den weiteren Ausbau. Im Anzeigen-Funnel lässt sich etwa beobachten, welche Besucher eine Demo anfragen und welche Fragen danach im Gespräch offenbleiben. Solche Signale helfen bei der Überarbeitung, belegen für sich allein aber noch nicht die Wirkung einer einzelnen Botschaft.

Parallel entstehen die weiteren Seiten auf derselben Grundlage. Wiederverwendbare Komponenten sorgen dafür, dass jede neue Seite auf der bereits geleisteten Arbeit aufbaut. Ob die erste Version auf der bestehenden Domain oder vorübergehend auf einer Subdomain startet, wird passend zum Projekt entschieden.

Was kostet ein Website Relaunch?

B2B-SaaS-Unternehmen investieren bei path digital typischerweise 40.000–70.000 € netto in einen vollständigen Relaunch inklusive Strategie. Kleinere Projekte starten bei 30.000 € netto. Das sind unsere Projekt- und Angebotsrahmen, kein allgemeiner Marktpreis.

Der konkrete Preis richtet sich danach, was sich ändern muss und wie viel Arbeit der vorhandene Bestand verursacht. Für ein vergleichbares Angebot solltest du deshalb diese Punkte festhalten:

  • Welche Produkte und Zielgruppen muss die Website erklären?
  • Wie viele Seitentypen und Sprachen werden benötigt?
  • Welche Texte und Produktvisualisierungen entstehen neu?
  • Welche Inhalte, Funktionen und Integrationen müssen übernommen werden?
  • Was soll Marketing nach dem Launch selbst umsetzen können?

Wofür zahlst du bei einem Website Relaunch?

Du zahlst für Erfahrung und einen geführten Prozess, der aus eurem Produktwissen eine überzeugende Website macht. Dafür werden Positionierung und Messaging klar festgehalten und Marketing, Sales und Geschäftsführung auf denselben Stand gebracht. Die Website zeigt anschließend, was euer Produkt heute leistet, für wen es relevant ist und warum Käufer sich dafür entscheiden sollten.

Wer einen Website Relaunch intern umsetzt, muss diese Entscheidungen selbst vorbereiten und das gesamte Projekt koordinieren. Bei mehreren Dienstleistern kommen die Übergaben zwischen Strategie, Text, Design und Entwicklung dazu. Ein durchgängig geführter Prozess reduziert diesen Abstimmungsaufwand und sorgt dafür, dass die vereinbarte Positionierung bis in die fertigen Seiten erhalten bleibt.

Zur Investition gehört auch, dass Marketing die Website danach eigenständig weiterentwickeln kann. Verständliche Texte, passende Kundenbelege und klare Anfragewege sollen mehr Besucher zu einer qualifizierten Anfrage führen. Wiederverwendbare Komponenten ermöglichen es deinem Team, neue Kampagnen, Produkte und Anwendungsfälle auf der Website abzubilden, ohne jedes Mal ein neues Projekt aufsetzen zu müssen.

Wie lange dauert ein Website Relaunch?

Ein umfassender Website Relaunch ist ein Projekt über mehrere Monate. Wie lange er konkret dauert, hängt davon ab, ob Positionierung und Messaging bereits stehen, wie viele Seiten entstehen und welche Inhalte übernommen werden müssen. Eine Zeitangabe ist deshalb nur aussagekräftig, wenn klar ist, welche Leistungen sie umfasst und ab welchem Projektstart sie zählt.

Auch die interne Mitarbeit beeinflusst den Zeitplan. Produktwissen, geprüfte Inhalte und gebündeltes Feedback müssen rechtzeitig vorliegen, damit die nächsten Schritte beginnen können. Feste Ansprechpartner und vereinbarte Freigabetermine helfen, Wartezeiten zwischen Strategie, Text, Design und Umsetzung zu vermeiden.

Unsere Faustregel für einen B2B-SaaS-Website Relaunch: Vom Projektstart bis zum Launch sollten nicht mehr als sechs Monate vergehen. Zieht sich das Projekt länger hin, ist das für uns ein Warnsignal, genauer auf Priorität, Verantwortlichkeiten und verbindliche Entscheidungen zu schauen. Entscheidend ist, ob der vereinbarte Umfang die Dauer erklärt oder das Projekt zwischen anderen Aufgaben immer wieder liegen bleibt.

Gerade bei einer internen Umsetzung oder selbst koordinierten Dienstleistern besteht die Gefahr, dass sich niemand verbindlich für den gesamten Fortschritt verantwortlich fühlt. Ohne reservierte Kapazität und klare Entscheidungen stocken die Übergaben zwischen Text, Design und Entwicklung. Währenddessen entwickeln sich Produkt und Unternehmen weiter, sodass die neue Website beim Launch bereits wieder einen überholten Stand zeigen kann.

Passt der gewünschte Termin nicht zum gesamten Umfang, kann ein phasenweiser Launch sinnvoll sein. Dann gehen zunächst die Homepage und besonders wichtige Seiten live, während weitere Bereiche parallel entstehen. Voraussetzung ist, dass die strategische Grundlage und der Plan für den weiteren Ausbau bereits stehen.

Website Relaunch intern umsetzen oder eine Agentur beauftragen?

Ein interner Relaunch ist sinnvoll, wenn dein Team die erforderlichen Kompetenzen und tatsächlich verfügbare Zeit mitbringt. Eine Agentur hilft, wenn wichtige Fähigkeiten fehlen, eine externe strategische Sicht gebraucht wird oder die Umsetzung intern nicht geführt werden kann. Auch eine Aufteilung zwischen strategischer Unterstützung und eigener Umsetzung ist möglich.

SituationPassendes Modell

Strategie steht, erfahrenes Webteam hat Kapazität.

Intern umsetzen und fehlende Spezialkompetenz gezielt ergänzen.

Produktwissen ist vorhanden, Positionierung und Messaging sind ungeklärt.

Gemeinsame Strategiearbeit, anschließend interne oder externe Umsetzung.

Marketing braucht einen Relaunch, kann das Projekt aber nicht zusätzlich führen.

Agentur übernimmt die vereinbarte Ausarbeitung und Projektführung, das Kundenteam liefert Input und entscheidet.

Achte bei der Partnerwahl auf die Herleitung hinter den gezeigten Websites. Lass dir erklären, welche Käuferfragen die Seiten beantworten und wie daraus die Texte entstanden sind. Kläre außerdem, ob dein Team nach der Übergabe selbst eine neue Landingpage erstellen kann.

Ein Angebot sollte zeigen, wer die Texte verantwortet und welche Arbeiten an Bestand und Technik enthalten sind. Die Bezeichnung „Strategie“ allein sagt noch wenig über die Leistung aus. Entscheidend ist, ob die gemeinsame Arbeit zu einer klaren Positionierung und einer nutzbaren Grundlage für die Website führt.

So planst und realisierst du den Website Relaunch

Der Ablauf beginnt mit Zielen und der strategischen Grundlage. Daraus entstehen die Seiten und ihre Inhalte, bevor Design und Umsetzung starten. Jeder Schritt braucht ein greifbares Ergebnis, auf dem die nächste Entscheidung aufbaut.

1. Ziele und Verantwortlichkeiten festlegen

Lege zuerst fest, welches Problem der Website Relaunch lösen soll und woran du die Verbesserung erkennst. „Moderner aussehen“ reicht als Ziel nicht aus. Konkreter ist, dass Käufer ein neues Produkt verstehen oder Marketing Kampagnenseiten mit vorhandenen Vorlagen selbst veröffentlichen kann.

Benenne eine Person in deinem Unternehmen, die den Website Relaunch verantwortet und Entscheidungen treffen kann. Beteilige Marketing, Sales, Produktteam und Geschäftsführung früh, damit Produktwissen, Kundenfragen und strategische Ziele zusammenkommen. Lege fest, wer Input liefert, wer die Inhalte fachlich prüft und wer sie verbindlich freigibt.

Gemeinsame Kriterien schützen das Projekt vor späten Geschmacksdiskussionen. Eine falsche Produktaussage wird korrigiert. Der persönliche Wunsch des Founders nach einer anderen Schrift sollte dagegen an der vereinbarten Brand und den Kommunikationszielen gemessen werden.

2. Positionierung klären: Where to play, how to win

Die Positionierung legt fest, für welche Käufer dein Produkt besonders relevant ist und warum sie es gegenüber ihren Alternativen wählen sollten. Dafür prüfen wir auch, welche Kategorie der Markt versteht und welche Begriffe zusätzliche Erklärung verlangen. Ein großer Funktionsumfang hilft wenig, wenn Käufer das Angebot nicht einordnen können.

Die Antworten halten wir in einem gemeinsamen Canvas fest. Darin stehen Zielkäufer, Alternativen und das unterscheidende Nutzenversprechen mit den passenden Produktbelegen. So kann das gesamte Team nachvollziehen, welche Entscheidungen später hinter den Website-Texten stehen.

3. Messaging entwickeln

Messaging übersetzt die Positionierung in Aussagen, die Käufer verstehen und einordnen können. Dazu gehört, welches Problem wir zuerst ansprechen und womit wir das Nutzenversprechen begründen. Diese gemeinsame Grundlage verhindert, dass jede Seite eine andere Geschichte erzählt.

Lege dafür Homepage, Sales-Präsentation und Produktdemo nebeneinander. Sie dürfen unterschiedlich tief erklären, sollten aber dieselben Zielkäufer und Vorteile erkennen lassen. Widersprüchliche Versprechen gehören geklärt, bevor die Website-Texte ausgearbeitet werden.

4. Buyer Journey, Seitenstruktur und Texte ausarbeiten

Die Seitenstruktur folgt den Fragen, die Käufer vor einer Entscheidung beantworten müssen. Eine Use-Case-Seite erklärt einen konkreten Einsatz im Arbeitsalltag. Eine Feature-Seite ist sinnvoll, wenn Käufer genau diese Funktion prüfen wollen.

Plane für jede wichtige Seite, welchen nächsten Schritt sie vorbereiten soll. Auf dieser Basis entstehen die Texte und die benötigten Belege. Das verhindert, dass Copywriting erst nach dem Design die übrig gebliebenen Flächen füllen muss.

Eine SaaS-Homepage sollte früh zeigen, für wen das Produkt gedacht ist und welchen Nutzen es liefert. Anschließend machen Produktansichten und ein verständlicher Ablauf die Aussage greifbar. Passende Kundenbelege beantworten Zweifel, bevor die Seite zur Demo oder einem anderen sinnvollen nächsten Schritt führt.

5. Design und wiederverwendbare Komponenten entwickeln

Das Design macht die inhaltliche Hierarchie und das Produkt verständlich. Wir arbeiten deshalb mit echten Texten und passenden Produktdarstellungen. Beliebige Illustrationen helfen nicht, wenn Besucher danach weiterhin rätseln, was die Software macht.

Für den weiteren Ausbau braucht Marketing einen verlässlichen Satz an Komponenten und Seitenvorlagen. Neue Landingpages sollen daraus entstehen können, ohne dass jede Seite eigene Gestaltungsregeln bekommt. Auch mit AI erstellte Entwürfe müssen in dieses System passen, damit zusätzliche Geschwindigkeit nicht zu immer mehr Sonderlösungen führt.

6. Inhalte übernehmen und den Launch vorbereiten

Vor dem Launch wird festgelegt, welche Inhalte erhalten bleiben, überarbeitet oder entfernt werden. Für geänderte URLs braucht es eine passende Weiterleitung. Wer diese Entscheidungen früh trifft, kann Migrationsaufwand und Risiken realistischer einplanen.

Beim CMS-Wechsel, zum Beispiel von WordPress zu Webflow, verdienen individuell gebaute Inhaltselemente besondere Aufmerksamkeit. Ein Shortcode kann beispielsweise im alten System eine Tabelle anzeigen, nach einem einfachen Import aber nur als Text übrig bleiben. Lass deshalb repräsentative Inhalte im neuen System prüfen, bevor die gesamte Übertragung erfolgt.

Wenn mehrere Sprachversionen geplant sind, gehören ihre Inhalte und Zuständigkeiten in dieselbe Vorbereitung. Dazu zählen auch beschriftete Produktbilder und Formulare. Ein eigener Hauptschritt ist Mehrsprachigkeit nur dann, wenn der Projektumfang sie tatsächlich verlangt.

Website Relaunch-Checkliste: Was muss vor dem Launch geprüft werden?

Vor dem Launch muss feststehen, dass Käufer die wichtigen Inhalte erreichen und Anfragen tatsächlich ankommen. Ebenso wichtig ist der Erhalt bestehender Suchzugriffe. Die Prüfung sollte mit benannten Verantwortlichen und nachvollziehbaren Ergebnissen erfolgen.

  • Inhalte: Wichtige Seiten auf Desktop und Mobil prüfen, einschließlich migrierter Tabellen und eingebetteter Elemente.
  • Anfragewege: Formular oder Demo-Buchung bis zum tatsächlichen Eingang im vorgesehenen System durchlaufen.
  • SEO: Alte und neue URLs zuordnen, Weiterleitungen testen und versehentliche Indexierungssperren entfernen.
  • Metadaten: Titel und Beschreibungen gegen die neuen Inhalte prüfen und überall einpflegen, auch in den CMS-Vorlagen. Pflichtfelder helfen, leere Einträge zu vermeiden.
  • Technik: Ladezeiten, verständliche Seitenstruktur und zugängliche Textinhalte prüfen. Passende strukturierte Daten müssen den sichtbaren Inhalt korrekt beschreiben.
  • Sprachen: Vorgesehene Übersetzungen, Sprachwechsel und lokalisierte Anfragewege kontrollieren.
  • Tracking und Datenschutz: Messung unter den jeweiligen Einwilligungseinstellungen testen. Cookie-Einstellungen und Rechtstexte mit der zuständigen Datenschutz- oder Rechtsverantwortung gegen das neue Setup prüfen.
  • Zugänge und Rückfallplan: Zugriff auf Domain und DNS sicherstellen und festlegen, wer die bisherige Website bei Problemen wiederherstellt.
  • Launch-Termin: Ein Zeitfenster mit geringer relevanter Nutzung und verfügbarer Unterstützung wählen.

Für SEO ist die Zuordnung geänderter Seiten besonders wichtig. Dauerhafte Weiterleitungen sollten zu passenden Nachfolgeseiten führen, wie Google in der Anleitung für Website-Umzüge erläutert. Kurzfristige Ranking-Schwankungen lassen sich auch bei sorgfältiger Vorbereitung nicht vollständig ausschließen.

Eine verständliche technische Struktur unterstützt außerdem die Auffindbarkeit der Inhalte. Für Googles AI-Suche gelten die bestehenden SEO-Grundlagen, einschließlich zugänglicher Textinhalte. Daraus entsteht keine Garantie für eine Nennung in AI-Antworten.

Die Veröffentlichung ist nur ein Teil des Launch-Termins. Danach werden Domain-Verbindung, wichtige Seiten und Anfragewege auf der Live-Website geprüft. Reserviere dafür ein betreutes Zeitfenster mit Puffer, in dem bei Problemen auch eine Wiederherstellung möglich ist.

Was passiert nach dem Website Relaunch?

Nach dem Relaunch muss Marketing die neue Grundlage nutzen können. Plane deshalb schon vor dem Launch, welche Kampagne oder neue Seite als Erstes umgesetzt wird. Bei der Übergabe zeigt eine echte Aufgabe, ob das Team mit den Templates und Komponenten zurechtkommt.

Das Unternehmen kann die Website anschließend selbst weiterführen oder für einzelne Erweiterungen Unterstützung nutzen. Entscheidend ist, dass Routineänderungen nicht grundsätzlich von externer Verfügbarkeit abhängen.

Die Wirkung prüfst du an den vorher vereinbarten Zielen. Betrachte bestätigte Demo-Buchungen und passende Anfragen zusammen mit Rückmeldungen aus Sales. Bounce Rate und Verweildauer sind Diagnosewerte, kein alleiniger Erfolgsnachweis.

Häufige Fragen zu einem Website Relaunch

Können wir einen Website Relaunch starten, obwohl sich unser SaaS-Produkt noch verändert?

Ja, wenn Zielgruppe, zentrales Kundenproblem und das aktuelle Nutzenversprechen ausreichend klar sind. Trenne im Briefing zwischen heute verfügbaren Funktionen und geplanten Erweiterungen, damit die Website keine unerfüllbaren Erwartungen weckt. Plane veränderliche Produktbereiche so, dass Texte und Screenshots später einzeln aktualisiert werden können.

Wie finde ich den richtigen Partner für einen SaaS-Website Relaunch?

Ein passender Partner versteht eure Käufer und kann erklären, wie daraus die Website-Struktur und die Texte entstehen. Lass dir diese Herleitung an einem SaaS-Projekt zeigen und prüfe, welche Leistungen das Angebot tatsächlich enthält. Vereinbare außerdem, was dein Team nach der Übergabe selbst umsetzen können soll.

Sollten wir unseren Website Relaunch intern umsetzen oder eine Agentur beauftragen?

Ein interner Website Relaunch ist sinnvoll, wenn dein Team die nötige Erfahrung und freie Kapazität für das gesamte Projekt hat. Eine Agentur ergänzt fehlende Kompetenzen und kann die Projektführung übernehmen. Produktwissen, verbindliche Entscheidungen und Feedback bleiben in beiden Modellen Aufgabe des Unternehmens.

Welche Leistungen sollte eine B2B-SaaS-Relaunch-Agentur abdecken?

Eine B2B-SaaS-Relaunch-Agentur sollte die strategische Grundlage mit Website-Texten, Design und einer skalierbaren Umsetzung verbinden. Wir klären bei path digital zuerst die Positionierung und das Messaging, damit die anschließenden Seiten auf denselben Entscheidungen aufbauen. Lass im Angebot festhalten, wer außerdem Migration, Launch-Prüfung und Übergabe verantwortet.

Wie läuft ein Website Relaunch für B2B SaaS typischerweise ab?

Ein strategischer Relaunch beginnt mit Zielen, Positionierung und Messaging. Daraus entstehen die Seitenstruktur und Texte, anschließend Design und technische Umsetzung. Nach der Prüfung von Inhalten und Anfragewegen folgen Launch und Übergabe an Marketing.

Müssen wir für einen Website Relaunch unser Branding komplett erneuern?

Ein neues Branding ist keine automatische Voraussetzung für einen Website Relaunch mit path digital. Wenn Logo, Farben und Typografie weiterhin zum Unternehmen passen, kann die Überarbeitung auf die Website und die verständliche Darstellung des Angebots begrenzt werden. Halte vor Projektbeginn fest, welche Markenelemente verbindlich bleiben und wo gestalterische Weiterentwicklung gewünscht ist.

Welche Kundenbelege können wir nutzen, wenn wir keine öffentlichen Case Studies haben?

Auch freigegebene Kundenzitate, nachvollziehbare Produktdemonstrationen und konkrete Anwendungsbeispiele können ein Nutzenversprechen belegen. Anonymisierte Projektbeispiele sind hilfreich, wenn Ausgangslage und Vorgehen verständlich bleiben und keine vertraulichen Informationen offengelegt werden. Ohne belastbare Kundenergebnisse sollte die Website zeigen, wie das Produkt eine Aufgabe löst, statt unbelegte Erfolgszahlen zu nennen.

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