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Wie Converia zwei Produktlinien
unter einer Marke auf einer Website vereinte

Converia und Neon hatten eigene Websites. Der Blog lag auf einer Subdomain in WordPress. Für Käufer entstand so kein zusammenhängendes Bild der Software. Wir führten die beiden Produktlinien auf einer Webflow-Website zusammen, erneuerten den Markenauftritt und migrierten den Blog samt seiner Sonderformate. Die neue Website erklärt, wie Einreichungen, Begutachtung, Programmplanung, Anmeldung und Rechnungen für komplexe Konferenzen zusammenspielen.

Einblicke in die neue Converia-Website: Startseite, Einreichungen und Teilnehmerregistrierung

Neue Webflow-Website seit dem 25. September 2026 live. Eine vergleichbare Vorher-nachher-Messung zu Anfragen und Demo-Buchungen liegt noch nicht vor.

Konferenzsoftware für die Prozesse hinter dem Event

Converia entwickelt Software für mehrtägige, inhaltsgetriebene Konferenzen. Hochschulen, Fachgesellschaften, Verbände und Kongressagenturen nutzen sie, wenn Beiträge geprüft, parallele Programme geplant, Teilnehmende angemeldet und Rechnungen korrekt erstellt werden müssen.

Zwei Produktlinien. Drei Web-Auftritte. Eine Marke, die sie verbinden musste.

Vor dem Relaunch stand die ältere Converia-Website neben neon.converia.de. Der Blog lief separat auf blog.converia.de in WordPress. Die Websites nutzten unterschiedliche Systeme und erzählten keine gemeinsame Produktgeschichte. Wer neu auf die Marke stieß, musste selbst verstehen, wie Converia und Neon zusammenhängen und weshalb die Software mehr leistet als ein Ticketing-Tool.

Das war ein Vertriebsproblem. Converia wollte besonders die Menschen erreichen, die komplexe wissenschaftliche und professionelle Konferenzen organisieren. Stattdessen kamen laut dem Positionierungsworkshop auch Anfragen für deutlich einfachere Events. Auf der Website fehlte eine schnelle Antwort auf die Frage: Was verbindet diese Software über den gesamten Konferenzprozess hinweg?

Eine Entscheidung über die Geschichte vor der Entscheidung über das Design

Die neue Website sollte die beiden Produktlinien Converia und Neon unter einer erneuerten Marke zusammenführen. Welche Produktgeneration für einen Kunden passt, kann das Team im Gespräch klären. Die Website musste zuvor zeigen, für welche Konferenzen Converia gebaut ist und warum einzelne Funktionen erst im Zusammenspiel ihren Wert entfalten.

Im Positionierungsworkshop legten wir deshalb den Fokus auf mehrtägige Konferenzen mit komplexem Programm. Daraus entstand eine Seitenstruktur, die Produktfunktionen, Zielgruppen und konkrete Anwendungsfälle verbindet. Sie führt vom ersten Problem zur passenden Lösung, statt Besucher mit einer langen Funktionsliste allein zu lassen.

Vorschau des deutschen Converia-Launchfilms

Der Konferenzprozess wurde zur Struktur der Website

  1. Das Produkt eingeordnet

    Wir arbeiteten heraus, was eine inhaltsgetriebene Konferenz von einem einfachen Event unterscheidet: Beiträge und Reviews, parallele Sessions, Teilnehmendenrollen, Anmeldung und Abrechnung. Diese Unterscheidung gab dem Messaging eine klare Richtung.

  2. Für verschiedene Kaufkontexte geschrieben

    Hochschulen, Fachgesellschaften und PCOs prüfen eine Software aus unterschiedlichen Gründen. Die neue Struktur gibt ihnen eigene Einstiege und erklärt, wie Converia zu ihren Abläufen passt. Produktseiten zeigen die Funktionen im Zusammenhang mit dem Konferenzprozess.

  3. Die Marke erneuert

    Der Brand-Refresh brachte Logo, Typografie, Farben und Visuals in einen gemeinsamen Auftritt. Vereinfachte Darstellungen erklären Abläufe, die ein einzelner Produktscreenshot kaum verständlich macht.

  4. Zwei Produktlinien auf einer Website zusammengeführt

    Wir gestalteten und bauten den neuen Webflow-Auftritt für Converia und Neon. Funktions-, Lösungs- und Anwendungsseiten geben beiden Produktgenerationen eine gemeinsame Sprache, ohne die Kaufentscheidung auf eine technische Produktwahl zu reduzieren.

  5. Den Blog von WordPress nach Webflow migriert

    Die bisherigen Beiträge lagen auf blog.converia.de. Wir überführten sie in das Webflow-CMS und bauten die benötigten WordPress-Sonderformate neu: Hinweisboxen und Download-Elemente als wiederverwendbare Webflow-Komponenten, Tabellen als responsive Embeds sowie Bilder und Videos in passenden Webflow-Formaten. So blieb der Inhalt lesbar und bearbeitbar, statt als nicht funktionierender Shortcode im Artikel zu landen.

  6. Die Website veröffentlicht

    Die deutsch- und englischsprachige Website ging am 25. September 2026 live. Die Bereinigung alter Blog-URLs und weitere technische Nacharbeiten liefen nach dem Launch weiter.

Das Ergebnis ist sichtbar. Der Geschäftseffekt wird noch gemessen.

Die neue Startseite benennt heute direkt den Kern des Produkts: Konferenzsoftware, die Einreichungen, Programme und Rechnungen verbindet. Darunter führt sie durch die Phasen vor, während und nach einer Konferenz. Eigene Funktions- und Lösungsseiten vertiefen die Fragen von Hochschulen, Verbänden und Kongressagenturen.

Das ist ein überprüfbares Ergebnis des Relaunchs: Zwei Produktlinien haben einen gemeinsamen Web-Auftritt mit erneuerter Marke. Der zuvor ausgelagerte WordPress-Blog ist als Content-Bereich in Webflow eingebunden. Besucher können die Breite der Software und ihre Zielgruppen nun an einem zusammenhängenden Auftritt nachvollziehen. Ob dadurch mehr passende Anfragen, Demo-Buchungen oder Opportunities entstehen, lässt sich nach dem Go-live noch nicht seriös belegen.

Kommt dir das bekannt vor?

Du hast mehr als ein Produkt, eine gewachsene Content-Bibliothek oder verschiedene Websites für ein zusammengehöriges Angebot. Für dein Team ergibt das Sinn. Neue Käufer müssen sich den Zusammenhang erst selbst erarbeiten.

Wenn deine Website Anfragen für den falschen Use Case anzieht, lohnt sich der Blick auf die Geschichte, die sie zuerst erzählt. Welche Käufer sollen sich wiedererkennen? Welche Prozesse müssen sie verstehen? Und welche Inhalte helfen ihnen bei der Entscheidung?

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die dein Angebot richtig erklärt

Lass uns anschauen, wo deine Website heute falsche Erwartungen weckt und was die nächste Version für deine Käufer verständlich machen muss.