Webflow Migration:Checkliste und Projektplan für B2B-SaaS-Websites

Was beim Umzug zu Webflow umzieht und was neu gebaut wird, wer was verantwortet und wie du Rankings und Anfragen schützt.

Mit KI zusammenfassen

Bei einer Migration zu Webflow ist der Import selten das Problem. Schwierig wird es bei Funktionen, die bisher ein Plugin übernommen hat, etwa Formulare mit CRM-Anbindung oder Download-Boxen im Blog. Fällt so etwas erst nach dem Launch auf, fehlen Anfragen oder alte URLs laufen ins Leere.

In B2B-SaaS-Teams kommt eine zweite Frage dazu: Wer entscheidet, was umzieht, und wer prüft das Ergebnis? Dafür findest du hier einen Projektplan mit Rollen. Die Checkliste am Ende nennt für jeden Punkt einen Verantwortlichen und einen Nachweis.

Vor dem Umzug: Ziel und Umfang der Migration festlegen

Lege vor jeder Planung fest, welches Problem der Umzug lösen soll und wie viel sich dabei ändern darf. Davon hängt der Aufwand stärker ab als vom bisherigen System. Auch das SEO-Risiko wächst mit jeder Änderung an Struktur und URLs.

Wann sich der Wechsel zu Webflow lohnt

Webflow lohnt sich vor allem, wenn dein Marketing Seiten selbst bauen und veröffentlichen soll und heute dafür auf Entwickler wartet. Typische Anzeichen sind Landingpages, die wochenlang in der Entwicklung hängen, oder ein WordPress, dessen Plugin-Pflege regelmäßig Zeit kostet. Weniger gut passt Webflow, wenn die Website eng mit Produktlogik verzahnt ist, etwa mit einem Login-Bereich oder einem komplexen Shop.

Halte das Ziel in einem Satz fest, zum Beispiel: „Das Marketing veröffentlicht neue Kampagnenseiten ohne Entwickler.“ Dieser Satz wird später zum Abnahmekriterium für das Projekt. Wie sich die beiden Systeme im Detail unterscheiden, zeigt unser Vergleich von Webflow und WordPress.

1:1-Umzug, Relaunch oder Umzug in Etappen

Die drei Wege unterscheiden sich darin, wie viel sich neben dem System ändert. Welcher passt, hängt davon ab, ob deine Website deine heutige Zielgruppe und dein aktuelles Angebot noch richtig beschreibt.

WegPasst, wennFolge für Aufwand und SEO

1:1-Umzug

Zielgruppe, Angebot und Seitenstruktur passen noch, nur das System bremst

Geringster Aufwand. Die URLs bleiben weitgehend gleich, das SEO-Risiko ist am kleinsten.

Relaunch mit Migration

Positionierung, Angebot oder Zielgruppe haben sich seit dem letzten Launch verschoben

Mehr Aufwand für Strategie, Texte und Design. Mehr URLs ändern sich und brauchen eine Weiterleitung.

Umzug in Etappen

ein Bereich wie der Blog soll zuerst umziehen, der Rest später

Nur sinnvoll, wenn die erste Etappe für sich funktioniert. Zwei Systeme laufen eine Zeit lang parallel.

Unsere Einschätzung: Ein reiner 1:1-Umzug lohnt sich nur, wenn die Botschaft der Website noch stimmt. Bei SaaS-Teams, die seit dem letzten Launch gewachsen sind, ist das oft nicht mehr so. Ein typisches Beispiel: Die Website spricht noch Gründer kleiner Teams an, verkauft wird inzwischen an Marketing-Verantwortliche im Mittelstand.

Deshalb prüfen wir diese Frage vor jeder Migration zuerst. Wie ein vollständiger Relaunch abläuft, erklären wir im Guide zum Website Relaunch.

Was bei einer Migration zu Webflow umzieht und was neu gebaut wird

Wiederkehrende Inhalte wie Blogbeiträge oder Use Cases ziehen strukturiert ins Webflow-CMS um. Seitenlayouts baust du in Webflow neu, ebenso alles, was bisher ein Plugin erledigt hat. Jede URL, die sich dabei ändert, braucht eine Weiterleitung.

BestandteilWas in Webflow passiertWorauf du achten solltest

Blogbeiträge und andere CMS-Inhalte

Import per CSV oder App in eine Collection

Collections und Felder vor dem Import festlegen

Statische Seiten

werden neu gebaut

guter Zeitpunkt, veraltete Seiten zu streichen

Bilder

Import per URL möglich

so importierte Bilder erhalten keine responsiven Varianten, wichtige Bilder auf Ladezeit prüfen

Dateien und PDFs

manuell hochladen

Datei-Felder lassen sich nicht per CSV importieren

Plugin-Funktionen und Shortcodes

neu als Komponente, Webflow-Funktion oder Integration

vorher vollständig auflisten

Formulare

neu aufbauen oder HubSpot-Formular einbetten

bis zum Datensatz im CRM testen

URLs

neue Struktur nach Webflow-Logik

Redirect-Map für jede geänderte URL

Metadaten und strukturierte Daten

Titel und Descriptions übernehmen

Schema-Markup neu einbauen

Tracking und Consent

neu einrichten

Ausgangswerte vor dem Umzug sichern

Inhalte und CMS-Struktur

Lege zuerst fest, welche Collections deine Website braucht und welche Felder jede davon hat. Eine Collection ist in Webflow eine Sammlung gleich aufgebauter Inhalte, zum Beispiel alle Blogbeiträge mit Titel, Autor, Kategorie und Text. Gib dieses Content-Modell frei, bevor du importierst. Jede spätere Änderung an den Feldern musst du in allen bereits importierten Einträgen nacharbeiten.

Den Import machst du per CSV-Datei. Webflow ordnet die Spalten dann den Feldern einer Collection zu. Alternativ übernimmt eine App wie WP to Webflow die Beiträge direkt aus WordPress.

Den Weg aus WordPress beschreibt Webflow in seiner Anleitung zur Migration von WordPress. Wichtig: Formatierungen, die das Webflow-CMS nicht unterstützt, gehen beim Import verloren (Webflow zum CMS-Import). Prüfe deshalb zuerst einen Testimport mit 5 bis 10 typischen Beiträgen.

Plane außerdem einen Content-Freeze und einen zweiten Import kurz vor dem Go-live ein. Webflow empfiehlt in seiner Checkliste zur WordPress-Migration, den Import vor der Umstellung zu wiederholen, damit Beiträge aus der Projektzeit nicht fehlen.

Plugin-Funktionen und Sonderformate

Beim Umzug geht vor allem verloren, was das alte System über Plugins oder Shortcodes erzeugt hat. Typisch sind Inhaltsverzeichnisse und Download-Boxen im Blog. Dazu kommt die Formularlogik, die Anfragen an das CRM weitergibt. Im importierten Text tauchen solche Elemente oft nur als Shortcode-Fragment oder gar nicht mehr auf.

Lege deshalb eine Funktionsliste an und triff für jeden Eintrag eine Entscheidung: Webflow-Funktion, eigene Komponente, Integration oder entfällt. Eine Komponente ist ein wiederverwendbarer Baustein, den dein Marketing danach selbst in neue Beiträge einsetzt. Diese Liste bestimmt den Aufwand stärker als die Zahl der Beiträge.

URLs und Seitenstruktur

Statische Seiten können ihre Pfade in Webflow meist behalten. Bei CMS-Inhalten ist die Struktur fester. Die URL besteht aus dem Pfad der Collection und dem Slug des Eintrags, etwa /blog/onboarding-checkliste. Optional kannst du einen übergeordneten Ordner davorsetzen (Webflow zu Collection-Seiten).

Weitere variable Bestandteile wie Kategorie oder Datum sieht Webflow nicht vor. Datumsbasierte WordPress-Permalinks wie /2024/05/onboarding-checkliste/ ändern sich deshalb fast immer. Lege das URL-Schema früh fest. Aus ihm leitest du die Redirect-Map ab, also die Tabelle, die jeder alten URL ihre neue Adresse zuordnet.

Projektplan: Phasen, Rollen und Dauer einer Webflow-Migration

Eine Webflow-Migration lässt sich in sieben Phasen gliedern. Jede Phase endet mit einem Ergebnis, das dein Team abnimmt, bevor der nächste Schritt beginnt. So fallen Lücken im Inventar oder in der Redirect-Map auf, solange sie noch leicht zu beheben sind.

Die sieben Phasen im Überblick

PhaseErgebnisAbnahme durch

1. Bestandsaufnahme

URL-Liste aus Crawl und Search Console, Inhalts- und Funktionsinventar, Ausgangswerte

Marketing

2. Struktur und Content-Modell

Sitemap, Collections mit Feldern, URL-Schema, Entwurf der Redirect-Map

Marketing

3. Design und Komponenten

Templates und Komponenten für Sonderformate

Marketing

4. Aufbau und Import

Seiten gebaut, Inhalte importiert, Sonderformate nachgezogen

Marketing per Stichprobe

5. Test auf Staging

Inhalte, Formulare bis ins CRM, Redirects, Tracking und Rollen geprüft

Marketing und Sales Ops

6. Go-live

Content-Freeze, letzter Import, Redirects aktiv, Domain umgestellt, Sitemap eingereicht

Marketing und Agentur

7. Nach dem Launch

Monitoring, Korrekturen, Schulung und Übergabe

Marketing

Die meiste Sorgfalt gehört in die Phasen 1 und 2. Was dort im Inventar oder im URL-Schema fehlt, fällt oft erst beim Test auf Staging auf und kostet dann Korrekturschleifen.

Wer was liefert

Wenn du mit einer Agentur arbeitest, übernimmt sie den größten Teil der Umsetzung. Dein Team bleibt für die Entscheidungen verantwortlich, vor allem für den Seitenumfang und die Freigabe der Redirect-Map.

RolleLiefertPrüft und gibt frei

Marketing (Projektverantwortung)

Inhalte, Entscheidungen zu Seiten und Umfang

Content-Modell, Design, Redirect-Map, Livegang

Agentur

Aufbau, Import, Komponenten, technische Tests

Import-Stichproben, Redirects, technische SEO

Sales Ops oder RevOps

Liste der Integrationen, Testanfragen

Formularstrecke bis ins CRM

Produkt oder Entwicklung

Verbindungen zu App, Login und Docs

Links und Subdomains zur App

Benenne im Marketing eine Person, die das Projekt verantwortet und Entscheidungen treffen kann. Nach unserer Erfahrung verlängern lange Freigabezeiten eine Migration häufiger als technische Probleme.

Wovon die Dauer abhängt

Die Dauer einer Webflow-Migration hängt vor allem vom gewählten Weg ab. Der Import selbst fällt kaum ins Gewicht: In unseren Projekten ist die reine Inhaltsmigration meist in wenigen Stunden Arbeitszeit erledigt. Einen vollständigen Relaunch mit Migration setzen wir in der Regel in 12 bis 20 Wochen um.

Die meiste Kalenderzeit kosten Freigaben, allen voran die des Content-Modells. Außerdem wächst die Dauer mit der Zahl der Content-Typen und Sonderformate. Integrationen und eine zweite Sprache verlängern vor allem die Testphase.

Rankings und Anfragen beim Umzug schützen

Rankings und Anfragen gehen bei einer Migration vor allem dort verloren, wo alte URLs ins Leere laufen oder Formulare nach dem Umzug nicht mehr im CRM ankommen. Beides prüfst du vor dem Domainwechsel auf Staging. Welche Seiten du behältst und wie du nach dem Launch misst, steht in unserem Artikel zu SEO beim Website Relaunch. Hier geht es um die Umsetzung in Webflow.

Weiterleitungen in Webflow einrichten

301-Weiterleitungen legst du in Webflow unter Site settings > Publishing an, einzeln oder per CSV-Import (Webflow zu Weiterleitungen). Mit Platzhalter-Regeln leitest du ganze Pfadmuster mit einer einzigen Regel um. Webflow nennt keine harte Obergrenze, empfiehlt aber höchstens 1.000 Regeln. Weiterleitungen setzen außerdem einen bezahlten Plan voraus.

Leite jede alte URL direkt auf die inhaltlich passende neue Seite, ohne Zwischenstationen. Eine Sammelweiterleitung aller alten Adressen auf die Startseite verschenkt die Relevanz, die diese Seiten aufgebaut haben. Spiele die freigegebene Redirect-Map ein, bevor du die Domain auf Webflow umstellst. So läuft vom ersten Moment an keine alte URL ins Leere.

Alte URLNeue URLRegeltyp

/2024/05/(.*)

/blog/%1

Musterregel, eine pro Monat im Archiv

/category/produkt/

/blog oder eine Kategorieseite, falls angelegt

Einzelregel

/preise-alt/

/preise

Einzelregel

/2021/03/altes-feature/ (gelöscht)

thematisch passender Beitrag oder bewusst 404

Entscheidung im Mapping

Das Beispiel ist konstruiert und zeigt das Prinzip. Bei einem Archiv über fünf Jahre kommst du mit rund 60 Musterregeln aus, weit unter der Empfehlung von 1.000 Regeln. Teste nach dem Einspielen jede Zeile einmal im Browser. Achte dabei vor allem auf die Ausnahmen, damit keine Musterregel eine Einzelregel überdeckt.

Formulare und Tracking

Formulare verbindest du nach dem Umzug neu, ob als Webflow-Formular mit Anbindung ans CRM oder als eingebettetes HubSpot-Formular. Prüfe danach für jedes Formular:

  • Alle Felder kommen vollständig im CRM an.
  • Die Quelle der Anfrage ist richtig erfasst.
  • Die Anfrage landet beim zuständigen Vertriebsteam.

Am zuverlässigsten testet Sales Ops das mit echten Testanfragen aus jedem Formular.

Auch Tracking und Consent-Banner richtest du in Webflow neu ein. Sichere vorher die Ausgangswerte aus dem alten System, sonst fehlt dir nach dem Launch der Vergleich.

Wenn deine Website zwei Sprachen hat

Sprachversionen laufen in Webflow über Localization, das im Premium-Plan als kostenpflichtiges Add-on dazukommt (Webflow Pricing). Führe die Sprachpfade wie /en/ in der Redirect-Map mit, damit jede alte englische URL auf ihre neue englische Entsprechung zeigt. Prüfe auf Staging außerdem, ob die Sprachversionen einander korrekt zugeordnet sind (hreflang). Weitere Punkte für den Launch-Tag stehen in unserer Website-Relaunch-Checkliste.

Webflow-Migration-Checkliste für dein Team

Die Checkliste fasst die Migrationspunkte nach Phase zusammen, mit Verantwortlichem und Nachweis pro Punkt. Für die allgemeine Go-live-Abnahme, etwa den Rückfallweg am Launch-Tag, nutzt du zusätzlich unsere Website-Relaunch-Checkliste als PDF.

PhasePrüfpunktVerantwortlichNachweis

Bestandsaufnahme

Alle URLs aus Crawl und Search Console erfasst

Marketing

URL-Liste

Bestandsaufnahme

Ausgangswerte für Klicks, Anfragen und wichtige Seiten gesichert

Marketing

Export mit Datum

Bestandsaufnahme

Funktionen, Plugins und Shortcodes inventarisiert

Agentur

Funktionsliste mit Entscheidung

Bestandsaufnahme

Integrationen gelistet: CRM, Analytics, Consent, Chat, Terminbuchung

Sales Ops

Liste

Struktur

Sitemap und Umfang freigegeben

Marketing

Freigabe

Struktur

Collections und Felder festgelegt

Agentur

Content-Modell

Struktur

URL-Schema festgelegt

Agentur

Dokument

Struktur

Redirect-Map erstellt und freigegeben

Marketing

Tabelle alt → neu

Aufbau und Import

Testimport mit 5 bis 10 repräsentativen Einträgen geprüft

Agentur

Staging-Links

Aufbau und Import

Sonderformate als Komponenten nachgebaut

Agentur

Beispielseite

Aufbau und Import

Bilder und Dateien vollständig, Alt-Texte übernommen

Agentur

Stichprobe

Aufbau und Import

Metadaten übernommen, Schema neu eingebaut

Agentur

Rich-Results-Test

Staging

Formulare bis ins CRM getestet

Sales Ops

Testdatensatz

Staging

Tracking und Consent geprüft

Marketing

Testereignis

Staging

Rollen eingerichtet, Marketing veröffentlicht selbst eine Testseite

Marketing

Testseite

Staging

Sprachversionen geprüft, falls vorhanden

Marketing

Stichprobe je Sprache

Go-live

Content-Freeze und letzter Import

Marketing und Agentur

Importprotokoll

Go-live

Redirects vor dem Domainwechsel eingespielt, wichtigste alte URLs getestet

Agentur

Prüfprotokoll

Go-live

Sitemap eingereicht, kein Noindex auf Live-Seiten

Agentur

Search Console

Nach dem Launch

404-Fehler und Suchzugriffe gegen Ausgangswerte geprüft

Marketing

Vergleich

Nach dem Launch

Schulung und Übergabe abgeschlossen

Marketing

Protokoll

Migration selbst umsetzen oder mit einer Agentur?

Eine kleine Website ohne Sprachversionen und ohne CRM-Anbindung kann ein Team mit Webflow-Erfahrung selbst umziehen. Sobald viele Seiten über die Suche Anfragen bringen oder Integrationen dazukommen, sparst du mit erfahrener Unterstützung vor allem Korrekturschleifen nach dem Launch.

SituationEher selbstEher mit Agentur

Seiten und Suchverkehr

wenige Seiten, kaum organische Anfragen

viele rankende Seiten oder Blogbeiträge

Integrationen

keine oder ein einfaches Formular

CRM, Terminbuchung, Chat oder Produktanbindung

Sprachen

eine Sprache

zwei oder mehr Sprachen

Sonderformate

Standardinhalte

viele Plugin-Funktionen oder Shortcodes

Webflow-Erfahrung im Team

vorhanden

keine

Wenn du eine Agentur beauftragst, kläre vor dem Angebot, wer die Redirect-Map erstellt und testet. Frag außerdem, wer den Content-Import verantwortet und wie die Agentur mit Sonderformaten umgeht. An den Antworten erkennst du, ob die Migration im Angebot eingeplant ist oder als Nebensache mitläuft.

Häufige Fragen zur Webflow-Migration

Was kostet eine Migration zu Webflow?

Bei uns ist die Migration Teil eines Website-Relaunchs, der ab 20.000 € netto beginnt und typischerweise 40.000 bis 60.000 € netto kostet. Ein reiner 1:1-Umzug kostet deutlich weniger, weil Strategie und Texte nicht neu entstehen (mehr dazu im Artikel zu den Website-Relaunch-Kosten). Dazu kommen die laufenden Kosten für den Webflow-Plan und die Sitze deines Teams, die wir im Artikel zu Webflow Pricing aufschlüsseln.

Welchen Webflow-Plan brauchen wir für die Migration?

Für eine Marketing-Website mit Blog reicht in der Regel der Premium-Plan, der laut Webflow 25 USD pro Monat bei jährlicher Zahlung kostet (Stand Oktober 2026). Er erlaubt bis zu 20.000 CMS-Einträge in 40 Collections, was auch große Blogs abdeckt. Den Workspace betreibt und bezahlt dein Unternehmen selbst, sodass die Website auch nach dem Projekt vollständig in deiner Hand bleibt.

Was passiert mit unserem Blog auf einer Subdomain?

Liegt dein Blog heute auf einer Subdomain, lohnt sich meist das Zusammenführen unter /blog auf der Hauptdomain, weil dann alle Inhalte auf eine Domain einzahlen. Dafür braucht jede alte Subdomain-URL eine Weiterleitung. Bei Converia haben wir genau diesen Schritt umgesetzt und den WordPress-Blog von blog.converia.de ins Webflow-CMS der Hauptwebsite geholt.

Muss unsere Produktdokumentation mit zu Webflow?

Meist nicht, denn Help Center und Produktdokumentation laufen bei SaaS-Unternehmen in der Regel auf spezialisierten Tools mit eigener Suche und Versionierung. Migriert wird die Marketing-Website, und ihre Navigation verlinkt auf Docs und Login. Bringen einzelne Docs-Seiten heute Suchzugriffe und ändert sich ihre Adresse, gehören sie trotzdem in die Redirect-Map.

Können wir während der Migration weiter Inhalte veröffentlichen?

Ja, bis zum Content-Freeze kurz vor dem Go-live veröffentlicht dein Team ganz normal im alten System. Alles, was bis dahin erscheint, übernimmt der letzte Import. Halte den Freeze so kurz wie möglich und sammle Beiträge, die in dieser Zeit fertig werden, für die Veröffentlichung direkt nach dem Launch.

Über den Autor

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