Webflow vs. Squarespace:Welches System passt zu deinem Team?

Wann Squarespace für die erste SaaS-Website reicht, wann Webflow besser passt und was beide im Jahr kosten.

Mit KI zusammenfassen

Squarespace reicht für eine erste, schlanke SaaS-Website, die ein kleines Team schnell und günstig live bringen will. Webflow lohnt sich, sobald mehrere Personen im Marketing Seiten aus zentral gepflegten Bausteinen bauen sollen, ohne Admin-Rechte für die ganze Website. Das gilt auch, wenn neben dem Blog Inhalte wie Case Studies oder Integrationsseiten strukturiert dazukommen.

Dieser Vergleich richtet sich an Founder und Marketing-Verantwortliche in B2B-SaaS-Unternehmen, nicht an Shops oder Portfolios. Wir bauen Websites mit Webflow und haben damit ein Interesse an der Antwort. Deshalb zeigen wir auch, bei welchen Kriterien Squarespace vorne liegt.

Webflow vs. Squarespace im Überblick

Squarespace ist ein Website-Baukasten mit Templates und festen Seitentypen, Webflow ein visueller Editor mit frei aufbaubarem CMS. Beide hosten deine Website selbst, du kümmerst dich also bei keinem der beiden um Server oder Updates. Die meisten Unterschiede folgen daraus, wie viel Struktur du selbst festlegen kannst.

Vergleichstabelle für B2B-SaaS-Marketing

Die rechte Spalte zeigt, welches System für ein SaaS-Marketingteam vorne liegt und unter welcher Bedingung. Webflow liegt bei fünf Kriterien vorne, Squarespace bei zwei, eines ist ausgeglichen.

KriteriumSquarespaceWebflowVorteil für B2B-SaaS-Marketing

Seiten bauen und Design-System

Templates, Raster-Editor (Fluid Engine), gespeicherte Abschnitte als Kopien

Komponenten, deren Änderungen auf allen Seiten greifen

Webflow, wenn Bausteine auf vielen Seiten einheitlich bleiben sollen

Rollen und Veröffentlichung

Website Editor darf keine Seiten anlegen; Freigaben nur in Enterprise

Limited-Sitze mit den Rollen Marketer und Content Editor

Webflow, wenn mehrere Personen ohne Admin-Rechte Seiten bauen

CMS-Struktur jenseits des Blogs

feste Seitentypen wie Blog, Portfolio, Store

eigene Collections mit eigenen Feldern

Webflow, sobald mehr als der Blog strukturiert sein soll

Mehrsprachigkeit

Seiten von Hand doppelt anlegen oder Weglot als Zusatzabo

Localize im Editor, hreflang automatisch

Webflow, wenn regelmäßig neue Seiten in beiden Sprachen entstehen

CRM-Anbindung und eigener Code

Code Injection ab Core, HubSpot per Einbettung oder Zapier

eigener Code, HubSpot-App, API

Webflow; Gleichstand bei einem einzelnen Tracking-Pixel

SEO und Größengrenzen

SEO-Grundlagen; höchstens 1.000 Seiten, feste Inhaltstypen

SEO-Grundlagen; eigene Inhaltstypen, bis 20.000 CMS-Einträge im Premium-Plan

Gleichstand bei kleinen Websites

Verkauf und Terminbuchung

Shop im Website-Plan; Terminbuchung und Newsletter als Zusatzabos im selben Konto

meist eigene Tools nötig

Squarespace

Laufende Kosten

ab 216 € im Jahr (Core)

ab 660 USD im Jahr (Premium und 2 Limited-Sitze)

Squarespace

Schnelle Empfehlung nach Ausgangslage

Die Zuordnung gilt für typische SaaS-Marketing-Websites mit einem kleinen Team. Treffen mehrere Zeilen auf dich zu, gib der Aufgabe den Ausschlag, die dein Team am häufigsten erledigt.

Wenn du … brauchstPasst besser

eine erste Website, die der Founder selbst pflegt

Squarespace

Landingpages, die mehrere Personen im Marketing ohne Admin-Rechte bauen

Webflow

Case Studies oder Integrationen als CMS-Inhalte

Webflow

eine Website auf Deutsch und Englisch mit regelmäßig neuen Seiten

Webflow

Verkauf oder Terminbuchung im selben System

Squarespace

das kleinste Budget bei einer Sprache

Squarespace

Webflow und Squarespace im Detail: acht Kriterien im Vergleich

Für eine SaaS-Website zählt vor allem, wie schnell dein Team neue Seiten live bringt und ob die Struktur mit dem Produkt mitwächst. Bei diesen beiden Fragen liegen auch die größten Unterschiede zwischen Squarespace und Webflow.

Seiten bauen und Design-System

Squarespace ist schneller für Standardseiten, Webflow für ein Team, das Bausteine auf vielen Seiten einheitlich halten will. In Squarespace wählst du ein Template und ordnest Inhalte im Raster-Editor Fluid Engine an. Gelungene Abschnitte kannst du laut Help Center speichern und auf anderen Seiten wiederverwenden. Jede eingefügte Version ist aber eine Kopie: Änderst du den ursprünglichen Abschnitt, bleiben die übrigen Stellen, wie sie waren. In Webflow legt jemand einmal Komponenten an, etwa eine Hero-Sektion oder eine Kundenstimme. Änderst du eine Komponente, ändert sie sich auf jeder Seite, die sie nutzt.

Warum das für dein Team zählt: Bei einer Handvoll statischer Seiten fällt der Unterschied kaum ins Gewicht. Wer jeden Monat Kampagnen- oder Vergleichsseiten veröffentlicht, zieht in Squarespace jede Kopie einzeln nach, sobald sich etwa ein Call-to-Action oder das Logo-Band ändert. Dafür ist die Einarbeitung in Webflow aufwendiger, vor allem für die Person, die das Komponentensystem aufbaut.

Vorteil für B2B-SaaS-Marketing: Webflow, wenn Bausteine auf vielen Seiten einheitlich bleiben sollen. Bei wenigen statischen Seiten reicht Squarespace.

Rollen und Veröffentlichung im Team

Bei Squarespace kann dein Marketing nur dann selbst neue Seiten anlegen, wenn es Administrator-Rechte für die ganze Website bekommt. Ab dem Core-Plan lädst du zwar beliebig viele Mitwirkende ein (im Basic-Plan zwei), doch die Rolle Website Editor darf laut Squarespace Help Center keine neuen Seiten anlegen und kein Design ändern. Seiten hinzufügen dürfen nur der Owner und Administratoren.

Screenshot aus dem Squarespace Help Center: Berechtigungsrollen für Websites, der Website Editor darf keine neuen Seiten anlegen (Stand Oktober 2026)
Screenshot: Squarespace Help Center, Berechtigungsrollen für Websites (Stand Oktober 2026). Quelle: support.squarespace.com.

Freigaben mit Entwürfen, die jemand prüft, bevor sie live gehen, bietet Squarespace erst in Squarespace Enterprise an; den Preis nennt Squarespace nur auf Anfrage. In Webflow bekommt jede Person im Marketing einen Limited-Sitz für 15 USD im Monat. Mit der Rolle Marketer baut sie Seiten aus vorhandenen Komponenten, mit der Rolle Content Editor pflegt sie Inhalte.

Warum das für dein Team zählt: Pflegt nur der Founder die Website, spielt die Rechtevergabe kaum eine Rolle. Bauen mehrere Personen Seiten, landet bei Squarespace jede neue Seite bei den wenigen Personen mit Admin-Rechten, oder du gibst mehr Rechte frei, als die Aufgabe braucht. Wer in Webflow zusätzlich festlegen will, wer pro Website veröffentlichen darf, braucht den Workspace-Plan Growth für 49 USD im Monat.

Vorteil für B2B-SaaS-Marketing: Webflow, wenn mehrere Personen ohne Admin-Rechte Seiten bauen sollen.

CMS-Struktur jenseits des Blogs

Squarespace deckt den Blog gut ab, für weitere strukturierte Inhalte wird es eng. Im Editor wählst du aus festen Seitentypen, etwa für Blog oder Shop, die das Help Center zu Collection-Seiten auflistet. Eigene Inhaltstypen mit eigenen Feldern sieht Squarespace nur über die Developer-Plattform, also mit eigenem Template-Code.

In Webflow legst du im Premium-Plan bis zu 40 Collections mit bis zu 20.000 Einträgen an. Eine Collection ist eine Sammlung gleich aufgebauter Inhalte, deren Felder du selbst bestimmst. Für eine Integrationsseite sind das zum Beispiel Logo und Kategorie, und Webflow erzeugt aus jedem Eintrag eine eigene Seite.

Warum das für dein Team zählt: SaaS-Websites wachsen oft mit Case Studies oder Integrationsseiten, die alle gleich aufgebaut sind. Pflegst du sie als einzelne Seiten, kostet jede Änderung am Aufbau Handarbeit auf jeder Seite.

Vorteil für B2B-SaaS-Marketing: Webflow, sobald mehr als der Blog strukturiert sein soll.

Mehrsprachigkeit

Für eine zweite Sprache hast du bei Squarespace zwei Wege, Webflow verwaltet Sprachversionen mit Localize im eigenen Editor. Squarespace empfiehlt im Help Center die eingebundene Erweiterung Weglot: Sie übersetzt automatisch und legt Sprachversionen als Subdomains an. Dabei setzt sie auch die hreflang-Angaben, mit denen Suchmaschinen die passende Sprachversion ausspielen. Die Übersetzungen bearbeitest du dann in Weglot statt in Squarespace. Ohne Weglot legst du laut Help Center jede Seite von Hand ein zweites Mal an und übersetzt jeden Text selbst; jede Sprache bekommt dann ein eigenes Menü. Um die Auffindbarkeit der Übersetzung in Suchmaschinen kümmerst du dich dann ebenfalls selbst.

Webflow Localize legt Sprachversionen als Unterverzeichnisse an, etwa /en. Jede Seite existiert dabei einmal und bekommt pro Sprache eigene Texte, die du im selben Editor übersetzt. Die hreflang-Angaben setzt Webflow laut Help Center automatisch.

Warum das für dein Team zählt: Die manuelle Lösung kostet kein Zusatzabo, dafür doppelte Pflege, denn jede Änderung am Aufbau machst du auf beiden Seiten. Weglot nimmt dir diese Arbeit ab, kostet für eine typische SaaS-Website aber ein eigenes Abo, und die Texte liegen an zwei Orten. Auch Localize kostet in Webflow einen Aufpreis; beide Varianten rechnen wir unten unter „Laufende Kosten“ durch. Kommen regelmäßig neue Seiten in beiden Sprachen dazu, ist der Pflegeaufwand in Webflow am geringsten.

Vorteil für B2B-SaaS-Marketing: Webflow, wenn regelmäßig neue Seiten in beiden Sprachen entstehen. Bei wenigen, selten geänderten Seiten reicht die manuelle Lösung in Squarespace.

CRM-Anbindung und eigener Code

Beide Systeme binden Tracking ein, für ein CRM wie HubSpot ist Webflow direkter. Bei Squarespace brauchst du für eigenen Code wie ein Tracking-Pixel mindestens den Core-Plan, denn Code Injection gehört laut Planübersicht erst ab Core zum Funktionsumfang. Für die Verbindung zu HubSpot empfiehlt die HubSpot-Community meist, ein HubSpot-Formular einzubetten oder Einträge über Zapier weiterzuleiten.

Webflow hat eine eigene HubSpot-App. Sie bettet HubSpot-Formulare ein und schickt Einträge aus Webflow-Formularen an HubSpot; auf Wunsch schaltet sie auch das HubSpot-Tracking ein. Dazu kommen eine API und ein MCP Server, über die sich Inhalte automatisiert pflegen lassen.

Warum das für dein Team zählt: Demo-Anfragen sind für viele SaaS-Websites die wichtigste Conversion. Jeder Umweg zwischen Formular und CRM ist eine Stelle, an der eine Anfrage verloren gehen kann. Wie eng HubSpot CMS und CRM zusammenspielen, vergleichen wir in Webflow vs. HubSpot.

Vorteil für B2B-SaaS-Marketing: Webflow. Baust du nur ein einzelnes Tracking-Pixel ein, sind beide gleichauf.

SEO und Größengrenzen

Bei SEO sind beide Systeme für eine kleine Website gleichwertig. Seitentitel und Meta-Beschreibungen pflegst du in beiden selbst, ebenso Weiterleitungen und die Sitemap, und keines rankt von allein besser.

Beim Umfang zählen die beiden Systeme unterschiedlich. Squarespace begrenzt die Zahl der Seiten: höchstens 1.000 pro Website, empfohlen sind laut Help Center nicht mehr als 400. Für Blogbeiträge nennt Squarespace keine Obergrenze pro Blog. Webflow begrenzt im Premium-Plan die CMS-Einträge auf 20.000. Ein CMS-Eintrag ist ein Datensatz in einem Inhaltstyp, den du selbst definierst, etwa eine Case Study, aus dem Webflow eine Seite erzeugt. Frei gestaltete Einzelseiten zählen separat. Die beiden Zahlen lassen sich deshalb nicht direkt vergleichen. Ladezeit-Vergleiche ohne eigene Messung lassen wir bewusst weg, weil die Ladezeit vor allem von Bildern und eingebundenen Skripten abhängt.

Warum das für dein Team zählt: Für eine Website mit 30 Seiten und einem Blog spielt keines der Limits eine Rolle. Entscheidend ist, ob du gleich aufgebaute Seiten als eigenen Inhaltstyp pflegen kannst. Planst du viele Seiten nach demselben Muster, etwa für Integrationen oder Branchen, legst du sie in Squarespace einzeln an und in Webflow als Einträge einer Collection.

Vorteil für B2B-SaaS-Marketing: Gleichstand bei kleinen Websites. Webflow, wenn viele gleich aufgebaute Seiten geplant sind.

Verkauf und Terminbuchung

Hier liegt Squarespace vorne, auch wenn nicht alles im Website-Preis steckt. Produkte, Dienstleistungen und digitale Inhalte verkaufst du ab dem Core-Plan direkt über die Website. Terminbuchungen über Acuity Scheduling und Newsletter über Squarespace Email Campaigns laufen im selben Konto, kosten aber jeweils ein eigenes Abo, das getrennt vom Website-Plan abgerechnet wird, wie das Help Center für Acuity und Email Campaigns beschreibt. In unserer Kostenrechnung unten sind beide nicht enthalten.

In Webflow brauchst du dafür meist eigene Tools, etwa ein Buchungstool für Demos und ein Newsletter-System. Solange du diese Tools ohnehin nutzt, ist das kein Nachteil, es kostet aber zusätzliche Abos und Einrichtung.

Warum das für dein Team zählt: Für viele SaaS-Websites ist das zweitrangig, weil Demo-Buchung und Newsletter oft schon über das CRM laufen. Relevant wird es, wenn du Kurse oder Self-Service-Verkäufe über die Website abwickelst.

Vorteil für B2B-SaaS-Marketing: Squarespace, wenn deine Website auch verkauft oder Termine bucht und du alles in einem Konto verwalten willst.

Laufende Kosten

Squarespace kostet in beiden Szenarien deutlich weniger als Webflow. Für eine einsprachige Marketing-Website mit zwei Personen im Team und eingebundenem Tracking rechnen wir mit jährlicher Abrechnung, zzgl. MwSt., Stand Oktober 2026. Squarespace rechnet für Kunden in Deutschland in Euro ab, Webflow in US-Dollar.

PostenSquarespaceWebflow

Plan

Core: 12 × 18 € = 216 €

Site-Plan Premium: 12 × 25 = 300 USD

Sitze

Mitwirkende ohne Aufpreis

Limited-Sitze: 2 × 12 × 15 = 360 USD

Workspace

entfällt

Starter: 0 USD

Summe pro Jahr

216 €

660 USD

Den günstigeren Basic-Plan von Squarespace haben wir nicht angesetzt, weil er laut Planübersicht weder Code Injection für Tracking noch mehr als zwei Mitwirkende vorsieht. Monatlich abgerechnet kostet Core 24 €. Die Webflow-Posten erklären wir ausführlich im Artikel Webflow Pricing.

Screenshot der Squarespace-Preisseite für Deutschland: Basic 12 €, Core 18 €, Plus 32 €, Advanced 69 € im Monat, benutzerdefinierter Code erst ab Core (Stand Oktober 2026)
Screenshot: Squarespace-Preisseite für Deutschland, Preise je Plan und benutzerdefinierter Code erst ab Core (Stand Oktober 2026). Quelle: squarespace.com/preise.

Mit einer zweiten Sprache bleibt Squarespace günstiger. Für Squarespace setzen wir Weglot an, weil es Sprachversionen wie Localize automatisch verwaltet. Die manuelle Lösung kostet nichts extra, dafür pflegst du jede Seite doppelt. Für Webflow setzen wir Localize Essential an.

PostenSquarespaceWebflow

Basis wie oben

216 €

660 USD

Übersetzung

Weglot Starter: 150 € (eine Sprache, 10.000 Wörter)

Localize Essential: 12 × 9 = 108 USD

Summe pro Jahr

366 €

768 USD

Das Wortlimit gilt laut Weglot für alle übersetzten Wörter zusammen und erneuert sich nicht; darüber brauchst du den Business-Plan für 290 € im Jahr. Damit landet Squarespace bei 506 € im Jahr, und der Abstand zu Webflow schrumpft deutlich.

Warum das für dein Team zählt: Bei einem Unterschied von einigen hundert Euro im Jahr entscheidet aus unserer Sicht die Arbeitszeit, die an der Website hängt. Wartet jede neue Landingpage auf die eine Person mit Admin-Rechten, wiegt das für die meisten Teams schwerer als die Differenz in der Lizenz.

Vorteil für B2B-SaaS-Marketing: Squarespace beim Preis.

Welches System passt zu deinem Team?

Entscheide nach dem nächsten Jahr deiner Website: Wer baut neue Seiten, und welche Inhalte und Sprachen kommen dazu? Die beiden Listen fassen zusammen, wann welches System trägt.

Wähle Squarespace, wenn …

  • deine Website die erste ist und du noch an Produkt und Zielgruppe arbeitest,
  • du nur eine Sprache brauchst,
  • der Blog dein einziger strukturierter Inhalt bleibt,
  • du Produkte oder digitale Inhalte über die Website verkaufen und Termine im selben Konto buchen lassen willst.

Ein Baukasten ist für die erste Website oft die richtige Wahl. Spätestens wenn sich die Zielgruppe ändert und die Website größere Kunden überzeugen muss, lohnt sich der Blick auf das System. Wie ein SaaS-Team aus seiner ersten Wix-Website herausgewachsen ist, zeigt unsere Case Study zu Kickscale; den Vergleich mit Wix findest du in Webflow vs. Wix.

Wähle Webflow, wenn …

  • mehrere Personen im Marketing Landingpages bauen sollen, ohne Admin-Rechte für die ganze Website,
  • du Case Studies oder Integrationen als CMS-Inhalte pflegen willst,
  • deine Website auf Deutsch und Englisch läuft und regelmäßig neue Seiten bekommt,
  • Demo-Anfragen direkt in HubSpot landen sollen.

Trifft auf beide Listen etwas zu, ist meist noch offen, welche Seiten deine Website in einem Jahr braucht. Liste dafür die Seiten, die dein Team im nächsten Quartal neu bauen will, und prüfe, wer sie heute in Squarespace anlegen dürfte.

Fazit: Squarespace für den Start, Webflow für ein Marketing, das selbst baut

Squarespace ist für die erste Website eines kleinen SaaS-Teams eine ehrliche und günstige Wahl, besonders wenn du nur eine Sprache und einen Blog brauchst. Sobald mehrere Personen im Marketing eigene Landingpages veröffentlichen sollen, ohne Admin-Rechte für die ganze Website, stößt Squarespace bei den Rechten an Grenzen. Bei einer zweiten Sprache mit regelmäßig neuen Seiten und bei strukturierten Inhalten jenseits des Blogs steigt der Pflegeaufwand ebenso.

Webflow kostet im Jahr einige hundert Euro mehr und verlangt beim Aufbau mehr Einarbeitung. Dafür arbeitet dein Team danach selbstständig in einem System, das mit dem Produkt mitwächst.

Häufige Fragen zu Webflow vs. Squarespace

Wie aufwendig ist der Wechsel von Squarespace zu Webflow?

Den Blog kannst du übernehmen, die übrigen Seiten baust du in Webflow neu. Squarespace exportiert laut Help Center nur Layout-Seiten und einen Blog als XML-Datei im WordPress-Format, während etwa Store-Seiten und eigenes CSS fehlen. In unseren Relaunch-Projekten sind Migration und Weiterleitungen enthalten, damit Besucher und Suchmaschinen von den alten URLs auf die neuen Seiten kommen.

Wem gehört die Website, wenn wir zu Webflow wechseln?

Die Website gehört deinem Unternehmen, denn Workspace und Site-Plan laufen über deinen eigenen Webflow-Account. Bei uns bezahlen Kunden ihren Workspace direkt bei Webflow, und wir bekommen für das Projekt Zugang. Deine CMS-Inhalte kannst du jederzeit als CSV-Datei exportieren, falls du später wechseln willst.

Ist Webflow schwerer zu lernen als Squarespace?

Für den Aufbau ja, für die tägliche Pflege kaum. Wer das Komponentensystem anlegt, braucht in Webflow Grundwissen über Layouts und Klassen, während Squarespace mit fertigen Templates startet. Wer danach mit einem Limited-Sitz Seiten aus vorhandenen Komponenten baut, kommt mit einer kurzen Einweisung aus.

Was müssen wir bei Squarespace und Webflow für die DSGVO prüfen?

Bei beiden Systemen nutzt du eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung mit dem Anbieter: Squarespace bietet ein Data Processing Addendum an, Webflow ebenfalls ein eigenes Data Processing Addendum. Cookie-Banner und Impressum richtest du in beiden Systemen selbst ein, ein Banner brauchst du vor allem für zustimmungspflichtige Dienste wie Tracking. Lass die Einordnung von deiner Datenschutzberatung prüfen, weil jedes eingebundene Tool die Bewertung ändern kann.

Welche Alternativen zu Webflow und Squarespace gibt es?

Je nach Team kommen auch Framer, Wix, WordPress oder HubSpot CMS infrage. Framer und Wix sind wie Squarespace gehostete Systeme, die Unterschiede zu Webflow zeigen Webflow vs. Framer und Webflow vs. Wix. HubSpot CMS ist eng mit dem HubSpot-CRM verbunden, mehr dazu in Webflow vs. HubSpot. WordPress ist offen und braucht laufende Pflege; den Vergleich findest du in Webflow vs. WordPress.

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